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S U C H M A S C H I N E N O P T I M I E R U N G D E R P R A X I S - W E B S I T E
Grundsätzliches:
Als Webdesigner sehen wir unsere Aufgabe in der Online-Umsetzung Ihres Corporate
Designs und einer nutzerfreundlichen, visuell ansprechenden und technisch funktionierenden
Führung durch Ihr Leistungsangebot.
Den Bereich SEO (Suchmaschinenoptimierung), bzw. dessen Anbietern von Suchmaschinen-
optimierungen, ordnen wir in den Bereich des Internet-Marketings ein. Die Leistungen dieser
Branche (bzw. deren Anbieter und Leistungen) unterscheiden sich grundlegend von den
Leistungen eines Webdesigners, also auch von den Webdesign-Leistungen unserer Agentur.
Platzierung bei Google & Co.
Aus oben genannten Gründen übernehmen wir keine Garantie für eine Top-Platzierung (Ranking)
oder sonstige Platzierung der von uns erstellten Website innerhalb der Ergebnislisten von
Suchmaschinen.
Natürlich werden wir Ihre Website so programmieren bzw. erstellen, dass eine Indizierung durch die
in Deutschland gängigsten Suchmaschinen erfolgt. Ein Garantieversprechen ist uns schon daher nicht
möglich, weil u.a. Suchmaschinenanbieter ihre Richtlinien täglich ändern könnten. Ein Garantieversprechen
wäre daher in unseren Augen unseriös (Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Anmerkungen am Ende
dieser Seite).
Dennoch möchten wir Ihnen im Folgenden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – Informationen
zu diesem komplexen Thema zur Verfügung stellen, da Sie sich vielleicht fragen, wie sich die
Platzierung des eigenen Internetauftritts in Suchmaschinen verbessern lässt, welche Maßnahmen
helfen und welche nur schaden.
So kann u.a. Ihre Praxis-Website ein besseres Ranking
und einen höheren Pagerank bei Google & Co. erreichen:
1. Passende Keywords finden
Wählen Sie Keywords und Keyphrases aus, die den eigenen Webauftritt am besten
beschreiben. Optimieren Sie damit Ihre Seitentitel und Seitenbeschreibungen.
Nutzen Sie die Keywords darüber hinaus auch in Überschriften und Texten.
2. Einzigartige Inhalte anbieten
Der Grundsatz "Content is King" gilt nach wie vor. Mit leicht lesbaren, gut strukturierten
und interessanten Texte steigen Ihre Chancen für ein gutes Ranking bei Google & Co..
Optimieren Sie Ihre Texte jeweils auf ein bestimmtes Keyword oder mehrere Keywords,
um von den Suchmaschinen als "wichtig" eingestuft zu werden. Übrigens: Auch Bilder und
Videos gehören dazu, da diese Formate an Bedeutung zunehmen.
3. Linkstrategien und Linkbuilding entwickeln
Backlinks sollten in ihrer Qualität hochwertig und thematisch passend sein, da sie ein wesentliches
Kriterium für das Ranking bei Google & Co. darstellen. Ihre Seite gewinnt an Bedeutung, wenn
sie Backlinks von hoch gerankten Seiten bekommt. Eine freundliche Nachfrage bei den jeweiligen
Betreibern kann helfen, da diese einem gegenseitigen Linktausch offen gegenüber stehen.
Vor Anbietern von Automatisierungs-Tools sollten Sie skeptisch sein.
4. Seitentitel intelligent gestalten
Das sogenannte Title-Tag eignet sich optimal, um Keywords an die Suchmaschinen zu übermitteln.
Ca. 60 Zeichen haben Sie hier für Ihre Schlüsselbegriffe zur Verfügung. Kombinieren Sie Ihren
Praxisnamen mit aussagekräftigen Keywords.
6. Meta-Informationen
Meta-Daten bestehen aus Keywords, Seitenbeschreibung und Seitentitel. Die Beschreibung
übernimmt eine wichtige Rolle. Mit ca. 100 bis 160 Zeichen fassen Sie dort Ihren Auftritt möglichst
treffend zusammen. Eine Aneinanderreihung von Keywords sollten Sie allerdings vermeiden.
7. Überschriften
Webseiten sind für Google & Co. Dokumente und werden nach hierarchischen Gliederungen
durchsucht. Definieren Sie gliedernde Überschriften. Bis auf das H1-Tag, das nur einmal pro Seite
eingesetzt werden sollte und den Seitentitel enthält, können alle anderen Überschiften (H2-H6)
mehrmals verwendet werden. Nutzen Sie aussagekräftige Keywords in den Überschriften.
8. Webseiten-Struktur optimieren
Die Website sollte mit maximal drei Ebenen auskommen. Verzeichnisse und Dateien sollten Namen
erhalten, die den Seiteninhalt mit passenden Keywords beschreiben.
9. Alt-Attribut bei Bildern verwenden
Textbrowser und Suchmaschinen können Bilder nicht erkennen. Nutzen Sie deshalb das Alt-Tag für
die Beschreibung des Bildinhalts. Denken Sie auch hier an die Keywords.
10. Interne Verlinkungen optimieren
Nur wenn sämtliche Sites intern miteinander verlinkt sind, spüren Suchmaschinen auch alle Inhalte
Ihrer Website auf.
Und das sollten Sie vermeiden:
1. Techniken, die das Indizieren erschweren oder gar vermeiden
Z.B. Flashfilme oder die Verwendung von Javascript für die Navigation, können ein Knock-Out-
Kriterium für die Indizierung durch Google & Co. sein.
2. Dublicate Content
Durch mangelnde Servereinstellungen, falsche Konfiguration, etc. lassen sich viele Seiten z.B mit
und ohne "www" in der Adresse aufrufen. Google & Co. geht dann von zwei unterschiedlichen
Seiten mit gleichem Content aus.
3. Doorway Pages
Diese "Brückenseiten" sind oft reine Suchmaschinenseiten, die mit Keywords überladen sind.
Der Besucher soll damit unmerklich auf den eigentlichen Webauftritt weitergeleitet. Doorway Pages
werden von Google & Co. oft als "unsaubere" Methode angesehen und daher oft nicht toleriert.
4. Linkkauf
Linkkauf wiederspricht der Philosophie von Suchmaschinen, die Webseiten eigentlich anhand Ihrer
tatsächlichen "Wichtigkeit" bewerten. Der Backlink ist eigentlich eine "freiwillige" Empfehlung einer
anderen Webseite. Bezahlte Links sind dies nicht und können sogar zu einem kompletten Ausschluss
aus dem Google-Suchindex führen.
5. Keyword-Spamming
Keyword-Spamming bedeutet, dass Keywords sehr häufig verwendet wird. Maximal 5% einer
Seite sollte die Keyworddichte normalerweise betragen. Google & Co. erkennt in der Regel
ein Fall von Keywordspamming und stuft die Seite daraufhin im Suchindex zurück.
6. Kostenpflichtige Eintragungsdienste für Suchmaschinen und Verzeichnisse
Suchmaschinen finden neue Seiten eigenständig, sobald eine Verlinkung von einer oder mehrerer
Seiten besteht. Kostenpflichtige Eintragungsdienste kann man sich heute sparen.
7. Überoptimieren
Achten Sie auf die Länge der Meta-Angaben und Anzahl der Überschriften und Links.
Eine Übertreibung wirkt sich oft nachteilig aus.
8. Bad Neighbourhood
Bereits aus dem Google-Index entfernte Webangebote sollten nicht von Ihren Auftritt verlinkt
werden. Falls doch, spricht man von Bad Neighbourhood. Diese Verlinkung kann negative
Auswirkungen auf das eigene Ranking haben. Kontrollieren Sie also regelmäßig, auf welche Seiten
Ihr Auftritt verlinkt ist.
9. URL-Hijacking
Hier wird der "HTTP-Statuscode 302" für eine temporäre Weiterleitung genutzt.
Beispiel: Webseite X verweist per 302-Weiterleitung auf Webseite Y. Damit wird Google & Co.
angezeigt, dass die Inhalte von Webseite Y auch auf Webseite X gefunden werden können.
Webseite X entführt somit das Ranking von Webseite Y, was als unseriös bezeichnet werden kann.
10. Link-Farm
Link-Farmen sind Websiten, deren ausschließlicher Zweck es ist, möglichst viele Links auf andere
Seiten zu setzen. Da hier eine Linkpopularität vorgetäuscht wird, warnen Google & Co. vor der
Erstellung solcher Link-Farmen und werfen diese sofort aus dem Index.
Anmerkung der Agentur zu SEO
Immer häufiger werden Website-Betreiber von SEOs (in der Regel unaufgefordert) kontaktiert,
die dem Betreiber ihre Leistungen anbieten. Manche davon geben dem Betreiber sogar
Garantieversprechen für eine Top-Platzierung bei Google & Co..
Wir raten Ihnen, diese Anbieter und deren Leistungen genauestens zu prüfen, bevor Sie einen
Auftrag erteilen, da die angebotenen Leistungen unserer Meinung nach für Sie als Website-
Betreiber oftmals sehr kostspielig und dabei sehr undurchschaubar sind.
[Stand September 2009]
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